Spendenaufruf 2018: Solidarität mit pro-choice-Aktivist*innen

Nun ist Solidarität gefragt – seid dabei und unterstützt Aktivist*innen für sexuelle Selbstbestimmung in ganz Deutschland!

Liebe Unterstützer*innen,

Liebe Aktivist*innen,

seit einigen Wochen versuchen Abtreibungsgegner*innen die Arbeit von pro-choice-Aktivist*innen zu torpedieren. Sie schicken teure Abmahnungen und versuchen, die Aktivist*innen für sexuelle Selbstbestimmung durch Anzeigen zu kriminalisieren und einzuschüchtern.

Sowohl Kersten Artus, Mitglied des Solidaritäts-Komitees “Solidarität für Kristina Hänel” und Initiatorin des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung Hamburg, als auch die Sozialistische Zeitung, wurden von einem Mann angezeigt, der unter dem Decknamen “Markus Krause” agiert. “Markus Krause” ist für viele der Anzeigen gegen Ärzt*innen nach § 219a StGB verantwortlich, doch er möchte seinen echten Namen nicht in der Öffentlichkeit mit seinem frauen*feindlichen Verhalten in Verbindung gebracht wissen, da er sich vor den Konsequenzen fürchtet. Deswegen geht er nun mit massenhaften Abmahnungen gegen Aktivist*innen und Journalist*innen vor, die seinen echten Namen in den sozialen Medien, in Artikeln oder Zeitungennennen oder teilen. (Quelle: http://www.taz.de/!5494752/)

Die SoZ-Redaktion (www.sozonline.de) hat bereits angekündigt, auf jeden Fall in der ersten Instanz den Klageweg beschreiten zu wollen.

Auch die Gruppe Frankfurt für Frauenrechte muss die Anwaltskosten einer bereits zu ihren Gunsten entschiedenen rechtlichen Auseinandersetzung  stemmen: Der Organisator der “Mahnwachen” (ein Vertreter der „Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur e.V.“ und deren Unterorganisation „Aktion SOS Leben“) vor der pro Familia-Beratungsstelle in Frankfurt möchte ebenfalls nicht mit seinem Namen für seine frauen*feindlichen Taten einstehen und hat die Aktivist*innen ebenfalls aufgrund der Nennung desselben angezeigt.

Wir erklären uns solidarisch mit Kersten Artus, der Sozialistischen Zeitung,mit Frankfurt für Frauenrechte und allen anderen angezeigten oder abgemahnten Aktivist*innen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass sie nicht auf ihren Prozess- und Gerichtskosten sitzen bleiben.

Wir bitten euch daher sie durch eine Spende zu unterstützen! Die dafür nötigen Informationen findet ihr nachstehend.

Wenn auch ihr angezeigt oder abgemahnt worden seid, meldet euch beim Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Hamburg unter pro-choice-hamburg@email.de.

Spenden für Kersten Artus::

Soli-Konto von Kristina Hänel
Kontoinhaberin: Margit Fritz
Verwendungszweck: Kersten Artus
IBAN: DE13 5135 0025 0205 0557 61
Sparkasse Gießen

Spenden für Frankfurt für Frauenrechte:

Beatrix Baumann, Gabi Becker – Frankfurt für Frauenrechte
IBAN:  DE 56 5005 0201 1203 9200 65
bei der Frankfurter Sparkasse, BIC: HELADEF1822

Spenden für die Sozialistische Zeitung:

Verein für solidarische Perspektiven
Postbank Köln
IBAN: DE07 3701 0050 0006 0395 04
BIC: PBNKDEFF

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