Münster

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21.3. – Protest gegen den 1000-Kreuze-Marsch und für sexuelle Selbstbestimmung

Demostart: 13:30 am Hauptbahnhof
Kundgebung mit Musik: 14:30 am Prinzipalmarkt


Termine zum Thema in Münster

  • 7.3 Frauen*streik Demo, Stubengasse, 17:00
  • 8.3 Basteln und Pressetermin in Vorbereitung auf den 21.3., 12:00
  • 8.3 Vortrag zur Geschichte des §218 von Pro Familia, Frauenstraße 24, 15:00 – 18:00
  • 11.3 Filmabend „Abandoned“, Schlossplatz Hörsaal 2, 19:00
  • 13.3 Quiz zum Schwangerschaftsabbruch, Baracke, 20:00
  • 16.3 Bündnistreffen (18:30) mit Plakatmalaktion (17:00), Medienforum Verspoel 7-8
  • 20.3 Vorabenddemo von Eklat, 19:00
  • 21.3 1000-Kreuze-Marsch Gegendemo, siehe oben
  • 21.3 Solikonzert (Punkband) für unsere Demo, Baracke, 20:00
  • 28.9 Aktion zum Safe-Abortion-Day (save the date)

Mitmachen im Bündnis

Wir treffen uns als Münsteraner Bündnis regelmäßig, momentan planen wir unter anderem den Protest gegen den 1000-Kreuze-Marsch 2020. Zu unseren offenen Bündnistreffen sind alle, die mitmachen wollen, herzlich willkommen!

Die nächsten Bündnistreffen

  • 2. März
  • 16. März, vorab ab 17:00 Plakate und Transpis malen
  • 30. März

Ort und Uhrzeit: Medienforum, Verspoel 7-8, um 18:30 Uhr


Kontakt

Ihr erreicht uns über unsere E-Mailadresse: eintretenfuerselbstbestimmung@gmail.com

Außerdem findet ihr unsere Bündnistreffen, aktuelle Termine, Veranstaltungshinweise und Informationen auf unserer Facebook-Seite, Instagram-Seite und auf Twitter.


Wer wir sind und was wir machen

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Münster ist ein breites Bündnis aus verschiedenen allgemeinpolitischen und feministischen Gruppen, Verbänden, Beratungsstellen, Gewerkschaften, Parteien und Einzelpersonen.

Seit Ende 2017 setzen wir uns für das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität und körperliche Selbstbestimmung aller Menschen ein. Wir fordern, dass alle Menschen in Deutschland ohne Bevormundung und Diskriminierung über ihr Liebesleben und die eigene Familienplanung entscheiden können und bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützt werden sollen, unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen und geschlechtlichen Orientierung oder sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Situation.

Wir fordern:

  • eine aufgeklärte Familienpolitik, die die verschiedenen Formen, in denen Familien heute leben, anerkennt und alle gleichermaßen unterstützt.
  • eine Sexualaufklärung, die es allen ermöglicht, sich in sexueller Selbstbestimmtheit zu entwickeln.
  • Maßnahmen, die sicher stellen, dass alle sexuell aktiven Menschen Zugang zu bezahlbarer Verhütung haben.
  • den uneingeschränkten Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung der §§ 218 und 219 aus dem Strafgesetzbuch.
  • soziale und ökonomische staatliche Unterstützung und die notwendige Infrastruktur für alle, die sich für ein Kind entscheiden, damit sie ihre eigene Lebensplanung aufrecht erhalten können.

Zu unseren Unterstützern gehören:

  • SPD Münster
  • Grüne Münster
  • DIE LINKE. Münster
  • Jusos Münster
  • SDS Münster
  • Kaktus Münster
  • Linksjugend Münster
  • DGB Stadtverband Münster
  • GEW Stadtverband Münster
  • Frauen helfen Frauen e.V.
  • Deutscher Ärztinnenbund Gruppe Münster
  • pro familia Landesverband NRW
  • Landesverband der Grünen NRW
  • Landesarbeitsgemeinschaft Säkulare Grüne NRW
  • Kritische Jurist*innen Münster
  • Livas e.V. – Lesbischer Kulturverein
  • One Billion Rising Münster
  • SJD Die Falken Landesverband NRW
  • Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.
  • Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten Landesverband NRW
  • Tierrechtstreff
  • Fossil Free Münster
  • Cinema & Kurbelkiste Münster

Vergangene Aktionen

Proteste gegen den 1000-Kreuze-Marsch 2019

Am Samstag, den 16. März 2019, planen Abtreibungsgegner*innen einen Marsch durch Münster. Dieser sogenannte „1000-Kreuze-Marsch“ vereint christlich-fundamentalistische Gruppen, Mitglieder der AfD und andere ultra-konservative Organisationen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Frauen das Recht absprechen über ihren Körper selbst zu bestimmen. Sie wollen einen Schwangerschaftsabbruch als unmoralisch oder sogar als Mord darstellen und fordern das totale Verbot und die Bestrafung von Betroffenen und Ärzt*innen. Hinter dem jährlichen Marsch steckt das Netzwerk „EuroProLife“, das seit vielen Jahren in der ganzen Republik Frauenberatungsstellen und Ärzt*innen terrorisiert: Mit Einschüchterungen, Auflauern, juristischen Klagewellen und öffentlichem Bloßstellen wollen sie verhindern, dass ungewollt Schwangere die Möglichkeit bekommen, sich professionell über Schwangerschaftsabbrüche beraten zu lassen. Mit ihrem Marsch wollen sie Macht gegenüber den Betroffenen demonstrieren.

Es ist an der Zeit, gemeinsam den rückwärtsgewandten Kräften entgegenzutreten und ihren zunehmenden Einfluss zu stoppen. Wir leben in vielfältigen Zusammenhängen: in Patchwork-Familien, als gleichgeschlechtliche Paare, als Alleinerziehende, in zeitweiliger Partnerschaft, in Wohngemeinschaften, mit und ohne (eigene) Kinder. Gerade in Zeiten, in denen rechte Gruppen versuchen, ein Frauenbild aus dem 19. Jahrhundert durchzusetzen, braucht es ein starkes Signal für sexuelle Selbstbestimmung. Deshalb rufen wir zur Teilnahme an den Gegenprotesten am 16. März auf.