Über das Bündnis

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ist ein breites Bündnis aus Beratungsstellen, mehr als 40 verschiedenen feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Netzwerken,  Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen. Gegründet wurde es 2012 und organisiert seither Proteste gegen den jährlich stattfindenden, bundesweiten “Marsch für das Leben” (vormals “1000 Kreuze Marsch”). Diese fordern unter dem Deckmantel der Begriffe „Lebensschutz“ und „Lebensrecht“ die Einschränkung des Rechts von Frauen* auf reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung, wie das totale Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in ganz Europa.

Wir setzen uns seit 2012 gegen die von christlich-fundamentalistischen Gruppierungen angestrebte Kriminalisierung und moralisch-gesellschaftliche Ächtung von Schwangerschaftsabbrüchen ein. Wir verteidigen das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität und fordern eine aufgeklärte Familienpolitik. Wir wollen, dass alle Menschen in Deutschland ohne Bevormundung und Diskriminierung über ihr Liebesleben und die eigene Familienplanung entscheiden können und bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützt werden, unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen und geschlechtlichen Orientierung oder sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Situation.

Neben unseren Protestaktionen gegen die jährliche Demonstration der selbsternannten „Lebensschützer“ führen unsere Bündnispartner*innen regelmäßig Informationsveranstaltungen durch und bieten Beratung rund um die Themen sexuelle Selbstbestimmung, reproduktive Rechte und gesundheitliche Aufklärung.

All unsere Forderungen findest Du in unserer Bündniserklärung.

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Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht!
Wir wollen leben und lieben ohne Bevormundung!