Jetzt erst recht! Für sichere Schwangerschaftsabbrüche und Selbstbestimmung!
Am 19. September organisiert ein breites Bündnis von Organisationen und Einzelaktivist*innen eine Demonstration zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin.
Programm
Auftaktkundgebung
Rahel-Hirsch-Str./Ella-Trebe-Str. – 12 bis 12.30 Uhr
- Eröffnung durch Moderatorin Annika Kreitlow (BfsS)und Isabell-Sophie Aktuelle politische Situation und Herausforderungen
- Roya Vahedi (Iranische Aktivistinnen im Exil) Rechte von FLINTA in Gefahr
- Schweigeminute
- Musikalischer Beitrag Isabel Neuenfeld mit „BARAYE“ von Shervin Hajipour
- Angelika und Monika (Omas gegen Rechts Berlin) Kämpfe gegen § 218 StGB gestern & heute
- Kerstin Augener (Gynäkologin im im FPZ Berlin) Medizinische Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen in Gefahr
- Kalle Hümpfner (Bundesverband Trans*) Gemeinsam gegen Trans*feindlichkeit: Trans*rechte sind Menschenrechte
- Musikalischer Beitrag Isabel Neuenfeld mit „Brot und Rosen“
Demonstrationszug mit musikalischer Begleitung
auf Straße Alt-Moabit – 12.40 Uhr bis 13.10 Uhr
Abschlusskundgebung
Ella-Trebe-Str. – 13.15 bis 13.45 Uhr
- Isabel Sophie (Dyke* March Ruhr / Lez Get Together Maribor)
- Gesa (Pro familia) Kostenfreie Verhütungsmittel
- Rike (dfcg, Ärztin aus Sachsen-Anhalt stammend) Medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Gefahr)
- Hannah (Pro Choice München)
- Performance OGR AG Feminismus „Gegen Femizide“
- Emma „Nur Ja heißt Ja“
- Musikalischer Abschluss mit Rapperin Gründalein aus München
- Ines Scheibe: Danksagung und Verabschiedung, Auflösung der Veranstaltung
Wir gehen für das Recht auf Selbstbestimmung über unseren Körper und unser Leben auf die Straße. Wir fordern weiterhin die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen als Teil der Gesundheitsversorgung und die Sicherstellung des kostenlosen und wohnortnahen Zugangs für alle. Darüber hinaus fordern wir die Anerkennung und Gleichstellung aller geschlechtlichen Identitäten und Formen des Zusammenlebens.
Der Aktionstag richtet sich gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“, der am selben Tag in Berlin und Köln stattfindet. Hier wird von Fundamentalist*innen und Rechtspopulist*innen das totale Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen gefordert und die Vielfalt von Lebensentwürfen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten wird abgelehnt.
Die Organisator*innen dieser Märsche sind international vernetzt und üben wie in den USA zunehmend auch in Deutschland und in ganz Europa Druck auf die Parlamente aus, rückschrittliche und repressive Gesetze zu erlassen.
Wir halten dagegen! Lasst uns gemeinsam – intersektional und solidarisch – ein Zeichen setzen gegen patriarchale Bevormundung und für das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung!
Kommt alle am 19. September um 12.00 Uhr zur Auftaktkundgebung
Mit dem Aktionstag leiten wir unsere bundesweite Aktionswoche zum Internationalen Safe Abortion Day ein