Neue Forschungsergebnisse am Beispiel Berlin und Brandenburg
Mit einem Vortrag von: PD Dr. Stefanie Theuring, Arbeitsgruppenleitung Migration und Gesundheit, Institut für Internationale Gesundheit, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Wie prägen gesundheitspolitische und institutionelle Rahmenbedingungen den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch für Personen, die noch nicht lange in Deutschland leben?
Die MigraH-Projektgruppe der Berliner Universitätsallianz untersuchte diese Frage von 2023 bis 2026 am Beispiel von Berlin und Brandenburg. Dafür wurden Interviews mit Versorgungsanbietern, Beratungsstellen und Aktivist*innen geführt sowie regulatorische Vorgaben und gesetzliche Grundlagen analysiert.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie gesetzliche Vorgaben, Versorgungsstrukturen und unterschiedliche Formen der Stigmatisierung zusammenspielen: Wie beeinflussen sie den Zugang zur Versorgung? Welche Barrieren entstehen, und welche Mechanismen gesellschaftlicher Exklusion werden dadurch verstärkt?
Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse der Forschung vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, ihre Bedeutung für eine zugängliche und gerechte psychosoziale und medizinische Versorgung zu diskutieren.
Programm: https://www.profamilia.de/fachinfos/fachveranstaltungen#item-collapse-event-137411-17049
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.