Ich unterstütze das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, weil…

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Der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung begleitet mich seit 30 Jahren. Das Auftreten militanter Lebensschützer war für mich 1984 ein Motivationsschub für meine politische Entscheidung für die SPD. Nach dem Kampf um die Abschaffung des §218 schien mir in dem Kompromiss der Fristenlösung eine Regelung geschaffen, mit der wir leben konnten, auch wenn es viele Kröten zu schlucken gab.

Dieser Kompromiss wird nun mehr und mehr aufgekündigt und mit undemokratischen und gewalttätigen Mitteln angegriffen. Es ist unerträglich, wenn Frauen vor Beratungsstellen oder Arztpraxen angegriffen oder bedrängt werden. Es ist unerträglich, wenn gegen Praxen, die Abbrüche durchführen Kampagnen gefahren werden. Es ist unerträglich, wenn Frauen sterben sollen weil ihnen wie in Irland der lebensrettende Eingriff verweigert wird. Das zeugt von einer Missachtung von Frauen und ihrem Lebens- und Selbstbestimmungsrecht, die sich weit über die Frage eines Schwangerschaftsabbruchs hinaus auswirkt. Dem dürfen wir keinen Raum geben.

Dr. Ina Czyborra, Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

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